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Rumänien - Bukarest - Olympia

covercityDie Republik Rumänien liegt zwischen Südost- und Mitteleuropa. Es handelt sich um eine semipräsidentielle Republik, das heißt das Regierungssystem weist sowohl Elemente des Parlamentarismus als auch des Präsidialsystems auf. Rumänien liegt zwischen dem Schwarzen Meer und den Karpaten und grenzt an Bulgarien, Serbien, Ungarn, die Ukraine und Moldawien. Der heutige rumänische Staat besteht seit 1859 als sich die Fürstentümer Walachei und Moldau vereinigten. 1918 kam Siebenbürgen zu Rumänien. Das Land war nach dem Zweiten Weltkrieg Mitglied des Warschauer Pakts und nähert sich seit Beginn der 1990-er Jahre an den Westen an. 2004 wurden die Rumänen Mitglied in der NATO, 2007 kamen sie zur Europäischen Union. Rumänien ist heute das siebtgrößte Land der EU, die Hauptstadt Bukarest ist mit fast 1,7 Millionen Einwohnern knapp so groß wie Wien.
Seit 1945 herrschte in Rumänien Völkerwachstum. Heute gibt es etwas mehr als 19 Millionen Rumänen. Seit dem Jahr 2011 sind die Bevölkerungszahlen wieder leicht rückläufig. Bisher sind die Probleme einer Überalterung der Bevölkerung, die in ganz Europa auftreten, in Rumänien weniger spürbar, denn Rumänien war über lange Jahre eindeutig ein Auswanderungsland. Erst seit 2002 Wirtschaftswachstum herrscht, bleiben mehr Rumänen im Land. Etwa die Hälfte aller Rumänen leben in städtischen Gebieten, die Tendenz zur Gründung von Metropolregionen ist vorhanden. Neben Bukarest als größte und Hauptstadt Rumäniens besitzt das Land mehrere Städte mit rund 300.000 Einwohnern. Meist sind diese größeren Städte Provinzhauptstädte der einzelnen Regionen mit historischem Wert. In Timisoara, das in der Region Banat liegt begann 1989 die Revolution. Iasi ist die Hauptstadt der Region Moldau, Cluj-Napoca besitzt als Hauptstadt von Siebenbürgen eine dreisprachige Universität, Constanta ist der wichtigste EU-Hafen des Landes und Craiova ist das Zentrum der Kleinen Walachei, auch Oltenien genannt. Rumänien besitzt auch einen bedeutenden Binnenhafen namens Galati wo die Donau mit der Sereth zusammenfließt und Brasov ist als historisches Zentrum der Siebenbürgen bekannt. Das Land hat weitere 24 Städte mit einer Einwohnerzahl von 100.000 und 22 mit mehr als 50.000.

Rumänien © Gerhard Egger - Fotolia.comBukarest ist als Hauptstadt Rumäniens mit seinen fast 2 Millionen Einwohnern die Hauptstadt und auch die wichtigste Stadt des Landes. Im urbanen Umfeld der Metropole leben zusätzliche 2,6 Millionen Menschen. Bukarest steht an zehnter Stelle der größten Städte Europas. Den Status als Hauptstadt bekam Bukarest bereits im Jahr 1659 und war zunächst kulturelles, politisches und wirtschaftliches Zentrum der Walachei. Die Stadt besitzt einige Universitäten und sonstige Hochschulen sowie eine Vielzahl an Theatern und Museen. Die Architektur der Stadt ist vom französischen Baustil beeinflusst, deshalb nennt man sie auch „Klein-Paris“. Leider wurden große Teile Bukarests unter der Diktatur von Ceausescu zerstört, da dieser den Zuckerbäckerstil etablieren wollte.

Rumänien an der Olympiade 1972

Rumänien © lesniewski - Fotolia.comDie Olympiade 1972 fand in Deutschland statt. Austragungsorte waren München, Augsburg, Nürnberg und Kiel. Die Spiele von 1972 stellten mit 122 Mannschaften einen neuen Teilnehmerrekord auf. Die rumänischen Athleten waren bei der Olympiade 1972 mit einer Teilnehmerzahl von 159 Athleten sehr stark vertreten. Im Ringen beispielsweise gewann Gheorghe Berceanu im Papiergewicht eine Goldmedaille für sein Land, Constantin Alexandru wurde mit Silber geehrt. Dumitru Pârvulescu gewann im Fliegengewicht Bronze, im Halbschwergewicht holte Petre Dicu Bronze. Die Rumänische Handballmannschaft belegte den dritten Platz nach der Tschechoslowakei und Jugoslawien. Insgesamt tauchte Rumänien im Medaillenspiegel an dreizehnter Stelle mit 16 gewonnenen Medaillen (gleiche Anzahl wie Schweden) auf. Rumänien holte 3x Gold (gleiche Anzahl wie Finnland, Cuba und die Niederlande), 6x Silber und 7x Bronze. In der Liste der "Ewigen Medaillenspiegel der Olympischen Sommerspiele" belegt Rumänien den 13. Platz (Stand 2010).