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Koh Samui - Das will ich sehen

Lamai Beach Koh Samui Island - Foto © by Volkmar Neumann, Hagen Westf.Koh Samui ist eine Insel im Golf von Thailand, rund 700 km südlich von Bangkok und etwa 80 km von der Ostküste Süd-Thailands entfernt. Ko Samui ist alles in allem eine ziemlich große Insel. Die beliebtesten und kommerziellsten Strände sind Chaweng und Lamai Beach; die nördlichen Strände und die angrenzenden Dörfer Mae Nam, Bophut, Bang Rak und Choeng Mon hingegen sind entspannter und friedlicher, und die Strände an der Westküste sind immer noch relativ ruhig.

Koh Samui, eine Insel von großer landschaftlicher Schönheit und Vielfalt, beherbergt rund 40.000 Einwohner, von denen 90 Prozent Buddhisten sind. Die Küstenlinie ist von Palmen gesäumt, und in der Küstenebene wird Kokos- und Obstanbau betrieben. Das Inselinnere besteht aus einem zentralen Felsmassiv, das von unberührtem Regenwald umgeben ist. Mit 247 km² ist Ko Samui die drittgrößte Insel Thailands und die größte Insel in einem Archipel von über 80 meist unbewohnten Inseln; diese bilden den Nationalpark Ang Thong, ein Kajak- und Schnorchelparadies. Mit einer Länge von 25 km und einer Breite von 21 km ist Ko Samui groß genug für abenteuerliche Expeditionen, die Insel kann andererseits auch in nur ein paar Stunden mit dem Motorrad oder dem Auto umrundet werden. Die Insel wurde vermutlich vor etwa 15 Jahrhunderten zum ersten Mal besiedelt, wahrscheinlich von Fischern der malaiischen Halbinsel und des südlichen Chinas. Sie erscheint auf chinesischen Karten aus dem Jahr 1687 unter dem Namen „Pulo Cornam“. Der Name Ko Samui ist ein Geheimnis für sich. Möglicherweise ist es eine Erweiterung des Namens einer der einheimischen Bäume „mui“, oder es ist eine Verballhornung des chinesischen Wortes Saboey, was „sicherer Hafen“ bedeutet. Bis zum Ende des 20. Jahrhunderts war Ko Samui eine isolierte und autarke Gemeinschaft, die wenig Verbindung mit dem Festland von Thailand hatte. Bis in die frühen 1970er Jahre gab es auf der Insel nicht einmal befestigte Straßen, und um die 15 km von der einen Inselseite zur anderen zurückzulegen, musste man eine ganztägige Wanderung durch den gebirgigen Dschungel in der Inselmitte in Kauf nehmen.
In den frühen 1970er Jahren erreichten die ersten Rucksacktouristen Ko Samui. Auf der Insel sollten aber noch jahrelang nur ein paar Bungalows stehen, in denen ein Häuflein von Touristen unterkamen. Aufwärts ging es in den frühen 1990er Jahren, als immer mehr Touristen auf die Insel schipperten, und seitdem wächst die touristische Infrastruktur erheblich und kontinuierlich. Ko Samui ist nun nach Phuket das beliebteste Insel-Reiseziel in Thailand. Zurecht, denn Ko Samui ist als eine der schönsten Inseln Thailands immer noch eine Oase der Natur, mit seinen weißen Sandstränden, den schillernden Korallen, den üppigen Lagunen, den malerischen Wasserfällen, den wogenden Kokospalmen und dem kristallklarem Wasser.

Übrigens

Ang Thong National Park in Koh Samui © Daniel Dietze Fotolia.comLeider zeigt die Entwicklung auf Ko Samui die ersten Schattenseiten, denn die Strände von Chaweng und Lamai sind in der Hochsaison oft überlaufen, und das Wasser am Strand von Bophut ist oft trübe, besonders im Dezember.

Das Klima auf Ko Samui ist wenig anders als im Rest von Thailand. Im April bis September, wenn im Großteil des Landes der Monsun niedergeht, bleibt Ko Samui ziemlich trocken, aber von Oktober bis Dezember gibt es auf der Insel mehr Niederschläge als anderswo in Thailand. Die trockenste Zeit des Jahres erlebt man auf Ko Samui von Januar bis März.